Forschungsprofil

 

Kennzeichnend für das Institut ist seine empirische Ausrichtung bei der Erforschung aktueller erziehungswissenschaftlicher Fragen.

Aktuell werden folgende Forschungsschwerpunkte untersucht:

  • Digitale Medien in Lehr- und Lernkontexten
  • ‚Lernen durch Gestalten‘: Konzepte für die Medienbildung und den Medienumgang in der Schule
  • (Berufs-)Bildungstheorie
  • Pädagogische Professionalität
  • Moderne Beruflichkeit
  • Methoden der qualitativen Bildungsforschung
  • Motivation und Emotion in Lehr- und Lernprozessen
  • Kooperatives Lernen und Arbeiten in Bildungseinrichtungen
  • Lehrermotivation und -resilienz

Bei den Forschungsaktivitäten des Instituts stehen für die forschenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die folgenden Prinzipien im Fokus:

  • interdisziplinäre Zusammenarbeit: die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts haben im Kontext ihrer wissenschaftlichen Sozialisation unterschiedliche Disziplinen, Methoden und theoretische Schulen kennengelernt. Die Herkunft aus unterschiedlichen Wissenschaftstraditionen beeinflusst auch den Zugang zu Forschungsfragen und die Konzeption von Forschungsprojekten. Aus der Zusammenarbeit der einzelnen Lehrgebiete resultiert ein breites Forschungsspektrum. Zudem konnten viele Forschungsaktivitäten in Zusammenarbeit mit anderen Instituten der RWTH bzw. anderen Universitäten im In- und Ausland realisiert werden. Hierzu zählen bspw. das Institut für Arbeitswissenschaft (RWTH Aachen), die School of Education (Murdoch University, Australien) oder das Combined Program der Michigan University (USA). Ein fakultätsübergreifender Austausch zu aktuellen Projekten findet u.a. im Rahmen der E-Learning AG und dem Forum Fachdidaktik der RWTH Aachen regelmäßig statt.
  • internationale Kooperationen: in den letzten Jahren konnte das Institut die Kooperationen mit internationalen Forschungseinrichtungen und ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern intensivieren. Damit folgen wir dem Leitbild der RWTH.
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses: die Lehrstuhlinhaber legen Wert auf die Unterstützung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, insbesondere im Hinblick auf Promotionsleistungen. Hierbei findet keine Fokussierung auf die angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter statt - auch externe Doktorandinnen und Doktoranden bereichern das Forschungs-Portfolio des Instituts. Die Förderung wird u.a. durch mehrere Forschungswerkstätten, ein gemeinsames Forschungskolloquium sowie Workshops für Doktorandinnen und Doktoranden realisiert.
  • Verbindung von Forschung und Lehre: ein zentrales Merkmal des Instituts ist die Verknüpfung der aus der Forschung gewonnenen Erkenntnisse mit den Lehrtätigkeiten. Gleichsam werden Problemstellungen aus der Lehre als handlungsleitende Fragestellungen in Forschungsprojekten umgesetzt. Auf diese Weise erfolgen innovative Impulsgebungen.
  • Triangulation: Die Stärke des Instituts liegt in der Breite der methodischen Expertise der Forschenden. Das Institut setzt sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammen, die einen qualitativen und/oder einen quantitativen Methodenhintergrund aufweisen Wo immer zielführend wird ein „Mixed-Method“-Zugang gewählt.
  • Weiterentwicklung von Forschungsmethoden: Durch die Anwendung bewährter Forschungsmethoden können Erkenntnisse gewonnen werden, die innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft anerkannt werden. Darüber hinaus verlangen innovative Forschungsfragen aber auch die Entwicklung neuer Forschungsdesigns und die Weiterentwicklung bestehender Methoden.
  • Offenheit und Transparenz: es gehört zu den akademischen Standards, die Erkenntnisse aus Forschungsprojekten der interessierten Wissenschaftscommunity sowie den Studierenden der Disziplin zur Verfügung zu stellen. Die Übersicht unserer Publikationen bietet einen Einblick in den Forschungsoutput der Lehrgebiete.