Profil

 

Das Lehr- und Forschungsgebiet Heterogenität fokussiert aus einer praxeologischen Perspektive die Performanz von Heterogenitätsphänomenen in schulischen und außerschulischen Sozialisationsfeldern. Mit qualitativen Forschungsdesigns werden heterogene Lebenswelten bezüglich der Perspektiven und Praxen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Fokus auf die Selektionsmechanismen rund um die Bildungslaufbahn untersucht. Der im Rahmen einer Inklusionspädagogik geführte Diskurs um Anerkennung von Verschiedenheit kann dadurch um empirische Befunde ergänzt werden, die zu einem reflexiven Umgang mit Heterogenitätsphänomenen herausfordern.

Lehre


Daran anknüpfend werden Lehrformate angeboten, die die Vermittlung von Gegenstands- und Grundlagentheorien per fallbezogener Auseinandersetzung vorsehen. Dies erfolgt unter anderem mittels Erhebung qualitativer Daten, deren Betrachtung und vor allem einer Reflexion des Erhebungsprozesses selbst durch die Studierenden. Praxisbezogene Auseinandersetzungen mit Heterogenitätsphänomen sind dementsprechend systematisch verankert.

Forschung


Empirische Schwerpunkte richten sich auf die Gemeinsamkeiten sowie Verschiedenheiten von schulbezogenen Einstellungen sowie habituellen Orientierungen und damit einhergehende Praxen der Leistungswahrnehmung und -erbringung, die zu Differenzerfahrungen gegebenenfalls Anerkennungsproblematiken im schulischen Kontext führen. Ferner werden Heterogenitätsphänomene auch als praktisch genutzte Kategorien für Distinktion und Vergemeinschaftung sowohl in schulischen als auch außerschulischen Sozialisationsfeldern betrachtet.