Performanz und Medienkompetenz : Dieter Baackes Grundlegung der Medienpädagogik als Diskurspragmatik

Barberi, Alessandro; Kommer, Sven Gustav Karl (Thesis advisor); Swertz, Christian (Thesis advisor)

Aachen (2018) [Doktorarbeit]

Seite(n): 1 Online-Ressource (626 Seiten) : Illustrationen

Kurzfassung

Performanz und Medienkompetenz. Dieter Baackes Grundlegung der Medienpädagogik als Diskurspragmatik. Ausgehend von einem eigens für diese Promotionsschrift erstellten digitalen Archiv des Gesamtwerks von Dieter Baacke wird auf breiter Ebene die pragmatische Ebene des Diskurses hinsichtlich der für die Medienpädagogik entscheidenden Diskussionen zum Begriff der Medienkompetenz untersucht. Dabei wird ausgehend von aktuellen Forschungen zur Methode der Diskursanalyse - und anhand der Gesamtwerke von Michel Foucault und Pierre Bourdieu -im methodologischen Teil dieser Arbeit die Notwendigkeit betont, eine Diskurpragmatik zu argumentieren, wie Dieter Baacke bereits in seiner Habilitationsschrift >Kommunikation und Kompetenz< herausgearbeitet hat. Diese akademische Anerkennungsschrift wird deshalb als empirischer Teil einer diskursanalytischen Tiefenanalyse unterzogen und wissenschaftsgeschichtlich kontextualisiert. Als kumulative, publikationsbasierte Dissertation werden davon ausgehend in insgesamt elf weiteren Beiträgen verschiedene medienpädagogische Aspekte diskutiert, die mit den Arbeiten Dieter Baackes in einem direkten Zusammenhang stehen. So werden Medientheorien und Mediengeschichte(n) genauso erläutert, wie medienspezifische Teile der Arbeiten von Jürgen Habermas und Pierre Bourdieu, deren Theoriebildung den Anlass dazu gibt (französische) Praxeologie und (deutsche) Handlungstheorie zu verknüpfen. Darüber hinaus inkludiert diese Promotionsschrift eine „grammatopraxeologische“ Filmanalyse und einen abschließenden Beitrag zur Politischen Philosophie, der die gesamte Arbeit als Teil des Historischen Materialismus 4.0 lesbar macht.

Identifikationsnummern

  • REPORT NUMBER: RWTH-2018-229084